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Zielstellung und Inhalt
 
In dem zu beantragenden Innovationstransferprojekt (ITP) soll die im EU-Projekt ESO-CERT entwickelte  Methode zur ECVET-Bewertung beruflicher Kompetenzen weiterentwickelt und europaweit einsetzbar gemacht werden. Nach dieser Methode ist die Bewertung von  Kompetenzen unabhängig vom Weg des Kompetenzerwerbs möglich. Es werden damit Lernleistungen des formalen, nicht-formalen und informellen Lernens zusammengeführt. Mit Hilfe dieses Verfahrens sollen modulare Bildungsbausteine, die zu komplexen handlungsorientierten Kompetenzen führen, bewertet werden. Durch diese Bewertung, in der auch die am Arbeitsplatz erworbenen Kompetenzen berücksichtigt werden, wird eine höhere Durchlässigkeit im Sinne der Anrechnung und Akzeptanz dieser Kompetenzen durch die Wirtschaft erreicht. Daraus ergibt sich eine höhere unternehmensübergreifende Mobilität der Arbeitnehmer.
 
Zur Gewährleistung der Anrechnung der bereits erbrachten informellen und nicht-formellen Lernleistungen sind Kompetenztests erforderlich. Für die Tests wird die Innovation des Projektes ESO-CRS transferiert und angepasst. Diese Kompetenztests sind quasi als Einstufungstests zu verstehen, so dass danach der Einstieg in das jeweils angebrachte Bildungsmodul entsprechend dem festgestellten Kompetenzlevel empfohlen werden kann. Damit wird eine wesentlich höhere Lerneffizienz erzielt. Die im Anschluss an die besuchten Bildungsmodule durchgeführte Kompetenzmessung bestätigt den Gesamtkomplex der handlungsorientierten Kompetenzen. Damit ist die Berechtigung gegeben, die entsprechend erworbenen Credit Points für den gesamten Lernprozess der Person zuzuordnen. Nach Ablauf dieses Prozesses sind die volle Transparenz und das Vertrauen in die vorhandenen Kompetenzen bei gleichzeitiger Anrechnung aller Formen der Lernleistungen gegeben.


 
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